Liebe Mitreisenden,

abgesehen von den Warnungen vor Johannesburgs Kriminalität, haben wir von Freunden, Familie und Bekannten folgenden Satz bei der Reisevorbereitung am häufigsten gehört:

Safari?! Steigt bloß nicht aus!!

Damit war dann auch alles gesagt. Mehr muss man eigentlich nicht wissen, oder?!

Tatsächlich haben wir schnell gelernt, dass das Thema Safari für manche eine Wissenschaft für sich ist. Und dabei wollten wir doch gar nicht mehr studieren… Aber von Anfang an.

Nach unserem tragischen Verlust am Blyde River Canyon (wer sich nicht mehr daran erinnert, was uns dort geschehen ist, kann hier nochmal nachlesen) sind wir nach Phalaborwa gefahren. Das schöne Royal Game Guest House hatten wir ganz für uns allein und waren nur drei Kilometer vom westlichen Zugang zum Kruger Nationalpark, dem Phalaborwa Gate, entfernt.

Als wir im Guest House ankamen, wollte die nette Besitzerin direkt wissen was wir im National Park vorhaben, welche Eintrittskarten wir kaufen, ob wir selbst fahren oder eine Tour brauchen… und und und.

Für uns war eigentlich nur klar, dass wir mit unserem eigenen Auto fahren wollen. Also bitte keine Tour. Alle anderen Fragen konnten wir der netten Frau erstmal nicht beantworten. Und an ihrem verwunderten Gesicht konnten wir auch ganz gut erkennen, dass sie anderes gewohnt ist.

Sie hat dann aber doch noch angefangen zu lachen und meinte:

„The most important thing is – don’t get out of the car.“

Das kam uns irgendwie bekannt vor. Und ich konnte innerlich meine Mum sagen hören: „Siehste, habe ich dir doch gesagt.“

Frau Reisehas - Reiseblog gegen Fernweh - Südafrika - Royal Game Guest Lodge
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Ein paar Fakten zum Kruger National Park

Der Kruger Nationalpark wurde 1898 von Paul Kruger gegründet und ist mit 19 624 km2einer der größten Nationalparks Afrikas.

Es gibt insgesamt neun Eingänge. Orpen und Phalaborwa im Westen, Punda Maria und Pafuri im Norden, im Süden Crocodile Bridge und Malelane und im Südwesten Numbi, Phabeni und Paul Kruger.

Natürlich kann man auch innerhalb des Parks übernachten, zum Beispiel in einem der dreizehn Main Camps. Mehr Infos dazu findet ihr hier. Von November bis Februar machen die Gates zum Kruger National Park um 05:30 Uhr morgens auf und schließen um 18:30 Uhr.

05:30 Uhr öffnet der Park? Wer braucht schon Frühstück im Hotel. Natürlich standen wir um kurz vor halb sechs am Eingang. Ja, zugegeben Christian nicht so ganz freiwillig. Aber was will man(n) machen, wenn die eigene Frau wie ein kleines Kind um einen rumhüpft und ständig alle Tiere rauf und runter singt, die sie sehen will. Richtig – man(n) fährt sie durch die Gegend und zeigt ihr möglichst Alle ;-).

Erkenntnis Nummer 1: Du bist nicht allein

Hätten wir eigentlich wissen können, dass wir nicht die Einzigen sein werden (nicht mal in der Nebensaison), die auf diese Idee kommen. Vor dem Tor hatte sich schon eine riesige Autoschlange gebildet und wir bekamen gleich unsere erste Nachhilfestunde zum Thema Vorbereitung.

Kühlboxen aus- und einräumen, riesige Kameras mit zentnerschweren Objektiven reinigen, irgendwelche komischen Zettel ausfüllen, sich mit literweise Anti-Mückenspray einsprühen – es war ein einziges Gewusel. Und dabei sahen irgendwie alle aus, wie aus einem Globetrotter Safari Sonderkatalog.

Punkt halb sechs saß aber Jeder in seinem Autos und als sich das Gate öffnete drückten alle aufs Gas und parkten wenige Meter weiter, direkt vor der Rezeption. Nein, nicht nur auf den vorgesehenen Flächen. Dazu war keine Zeit, denn wer als erstes an der Rezeption ist, kommt auch als erstes in den Park hahaaaaaaa. Nur wir hatten den Startschuss mal wieder nicht gehört. Tatsächlich ist es uns gelungen, das ganze System ins Wanken zu bringen. Denn wir hatten keinen komischen Zettel vor dem Gate ausgefüllt. An der Rezeption haben wir dann gelernt, dass man auf genau diesem Zettel seine Personalien, den Fahrer und die Mietwagendaten angeben muss. Und wir waren die Einzigen ohne diesen Wisch. Also mussten alle hinter uns warten, bis wir brav unsere Angaben gemacht hatten. Ich sage euch, wir kamen uns vor, als wären wir schon im Park – mitten in einer wütenden Büffelherde. Bei der Frage ob „white“ oder „coloured“ habe ich aber einen Strich durchgemacht. Was das für eine Statistik sein soll will ich gar nicht wissen.

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Erkenntnis Nummer 2: Die Kruger National Park Map ist Gold wert

Nachdem wir am Gate kurz unseren Kofferraum öffnen mussten, um zu zeigen, dass wir keine Waffen, Alkohol und Drohnen dabeihaben, ging es endlich los. Gut vorbereitet wie wir waren *hüstel* sind wir erstmal drauflos. Bis zur ersten Kreuzung, an der nicht nur diese wunderschöne Hyäne auf uns wartete, sondern auch ein Wegweiser, mit dem wir direkt überfordert waren.

Wir haben uns deshalb entschieden, erstmal bis zum nächsten Rest Camp nach Letaba zu fahren. Dort öffnet der Camp Shop um 07:00 Uhr morgens und abgesehen von etlichen kitschigen Souvenirs gibt es dort auch eine Kruger National Park Map, die eher ein Heft ist, für 85 Rand (ca. 5 Euro). In dieser sind nicht nur alle asphaltierten und Schotterwege eingezeichnet, sondern auch die Wasserlöcher, an denen sich gerade bei heißen Temperaturen häufig alles sammelt. Zusätzlich enthält das Heft Karten der Main Camps, Tabellen zur Berechnung der Reisezeit und etliche Seiten mit sämtlichen Tieren die im Kruger National Park zu finden sind. Dieses Heft haben wir die ganzen zwei Tage kaum aus den Händen gelegt.

Es gibt in den Shops tatsächlich auch Ferngläser. Nachdem unsere Suche in Johannesburg ja nicht so erfolgreich war, habe ich dort eins ergattert. Und das für deutlich weniger Kohle als gedacht ;-).

Erkenntnis Nummer 3: Selbst fahren ist so viel schöner

Je länger wir im Kruger National Park unterwegs waren, desto glücklicher waren wir, dass wir eben keine klassische Safari gebucht haben. Denn wir konnten unser Auto mit Essen, Wechselklamotten und Wasservorräten vollpacken wie wir wollten und waren vollkommen flexibel und unabhängig. Einen Guide braucht ihr nicht. Das Sichten von Tieren hat oftmals nur was mit dem richtigen Ort zur richtigen Zeit zu tun ;-). Die besten Chancen hat man morgens und abends. Und vergesst die Wasserlöcher nicht. Das sind schon die wichtigsten Tipps.

Die Maximalgeschwindigkeit im National Park ist 50 km/h. Wer schneller fährt und erwischt wird, muss mit relativ hohen Strafen rechnen. Da hat es uns doch sehr gewundert, mit welchem Tempo die Safari-Tourbusse teilweise an uns vorbeigerauscht sind. Wahrscheinlich, weil es wieder eine Durchsage über Funk gab, dass irgendein Tier gesichtet wurde. Natürlich haben die Touranbieter auch ordentlich Druck. Stellt euch vor, ihr seid der Fahrer und euch sitzen 20 wilde „Touris“ im Nacken, die unbedingt die Big 5 sehen wollen. Wir wurden gerade am Anfang ständig überholt. Es braucht auch eine Weile, bis man sich an das ins Gebüsch gucken gewöhnt hat. Nicht alles sieht man gleich so gut wie eine Giraffe. Und wenn ihr zu schnell fahrt, gehen die meisten Tiere eh stiften. Bis auf die Elefanten vielleicht. Wenn Elefanten auf der Straße stehen warten tatsächlich alle. Kennt ihr die Youtube Videos in denen sich Elefanten auf Autos setzen…

Wenn ihr selbst fahrt, könnt ihr bestimmen wann ihr wo anhaltet, wie lange ihr bleiben möchtet und ob ihr nicht doch noch den ein oder anderen Loop fahrt, abseits der asphaltierten Straßen. Die Safaritouren kamen uns immer sehr gehetzt vor. Besonders während der Mittagszeit am wunderschönen Picknikplatz Tshokwane. Dort haben zwei Südafrikanerinnen unter freiem Himmel gekocht. Und es hängt tatsächlich ein Schild dort, das sagt:

We don’t serve Fast Food, we serve great food as fast as we can.

Und großartig war das Essen tatsächlich. Ihr hättet mal sehen sollen, wie ungeduldig viele Touristen waren und mit welchem Ton sie die zwei Damen herumkommandiert haben… Es könnte ja sein, dass man deswegen den Löwen um eine Minute verpasst. Echt peinlich. Christian ist nach dem Essen nochmal hin und hat sich für das tolle Essen bedankt und ein Trinkgeld dagelassen. Die beiden haben nur noch um die Wette gestrahlt und sich tausend Mal bedankt. Das erleben die vermutlich nicht so oft.

Da Christian gefahren ist, war ich für die Fotos zuständig. Im Schoß lag also immer die angeschaltete Kamera, das Fernglas war jederzeit greifbar und wir hatten jede Menge zu Mampfen im Auto. Safaris machen hungrig. Der Vorteil war, dass wir uns mit dem Auto immer mit guter Sicht auf die Tiere hinstellen konnten. In den vollbesetzten Safari-Bussen gab es des Öfteren Gestumpe und am Ende hat man vielleicht nur Kamerateile der anderen auf dem Foto.

Besonders komisch waren ja die Autos, in denen die Frauen fuhren und die Männer mit riesigen Kameras auf dem Rücksitz saßen um die Fotos zu schießen. Das kam für uns dann doch nicht in Frage. Das liegt vermutlich daran, dass ich zwar einen Führerschein habe aber seit etlichen Jahren nicht mehr gefahren bin. Südafrika wäre ein schlechter Ort um damit wieder anzufangen ;-).

Wir haben uns auch häufig lange Zeit nicht angeschaut haben. Die zwei wilden Tiere im Auto kannten sich ja schon hihi. Auch die Sprache verändert sich irgendwann. Bei uns beschränkte sich das teilweise auf:

Fant, Pumba, Hufgetier und haaaaaaalt!

Wenn ihr selbst fahrt, denkt unbedingt an eurer Zeitmanagement. Wir mussten das ziemlich schmerzlich lernen. Am ersten Tag sind wir vom Phalaborwa Gate durch den nördlichen Teil des Kruger Nationalparks gefahren, bis hoch zum Punda Maria Gate. Es war auch einfach so aufregend, dass wir nicht aufhören konnten. Die Strecke kam uns auch gar nicht so lang vor und wir waren gegen 17:00 Uhr am Gate. Wir hatten nur nicht bedacht, dass es von Punda Maria bis nach Phalaborwa 275 km sind. Im Dunklen fahren ist in Südafrika ja nicht wirklich empfohlen und wir wissen jetzt ach warum. Ein unfassbares Gewusel auf den Straßen (Menschen, Tiere und etliche „Bumps“), Autos ohne Licht kombiniert mit dem Fahrtstil der Südafrikaner – die Hölle. Wir waren erst 4 Stunden später im Hotel… Aber so viel sei verraten, am zweiten Tag standen wir trotzdem wieder um 05:30 Uhr am Gate. Safaris machen süchtig.

Erkenntnis Nummer 4: Geduld, Geduld, Geduld

Ich hätte ja ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sich so viele Tiere am Straßenrand aufhalten. Dort muss das Gras irgendwie am besten schmecken. Ob Zebra, Gnu, Büffel, Giraffe oder Elefantenherden. Am Straßenrand war immer was los. Anhalten, Motor ausmachen und genießen. Es kommt aber natürlich auch vor, dass man eine halbe Stunde gar nichts sieht. Wieder ein Vorteil des eigenen Autos – man kann sich die Zeit mit Hörbüchern vertreiben. Wir haben bei audible Hummeldumm gefunden. Kennt ihr dieses Hörbuch?  Es geht unter anderem um Safaris und ist echt zum Schießen. Aber Vorsicht, nicht zu laut lachen damit ihr nicht das kleine Warzenschwein vertreibt, was sich vielleicht gerade aus dem Gebüsch traut.

Erkenntnis Nummer 5: Aussteigen ist gar nicht so schlimm (Sorry Mama)

Im Kruger Nationalpark gibt es jede Menge Aussichtspunkte, an denen man auf eigene Gefahr aussteigen darf.

Am ersten Tag sah das bei uns noch so aus: Positionierung mitten drin, damit man von keiner Seite überrascht wird. Erstmal ein paar Minuten rechts und links schauen, bevor die Türen gaaaaaanz leise geöffnet werden. Und die Türen blieben immer auf, damit wir im Notfall einen Hechtsprung ins Auto machen können. Und bloß nicht länger als zwei Minuten dort aufhalten, falls der Wind unseren Menschengeruch zum nächsten Löwen trägt.

Paranoid? Vielleicht. Aber wenn einem vorher jeder sagt, man soll auf gar keinen Fall aussteigen, kommt man sich irgendwie vor als würde man etwas Verbotenes tun.

Was soll ich sagen. Man lernt dann doch dazu. Es lauert nicht hinter jedem Busch ein Löwe oder Leopard (schön wär´s, aber dazu später mehr).

Wir wurden mutiger und haben uns dann auch mal entspannt auf eine Bank gesetzt und die Aussicht genossen. Am Schönsten fanden wir den Matambeni Hide. Dort sieht man sogar Flusspferde, die sich mit Blumengirlanden schmücken.

Erkenntnis Nummer 6: Das Sightingsboard ist echt frustrierend

In den Main Camps findet ihr sogenannte Sightingsboards, an denen man mit farblichen Magneten markieren kann, wo man Elefanten, Büffel, Löwen, Geparden, Leoparden und Wild Dogs gesehen hat. Es gibt ein Board für den Vortag und eins für den aktuellen Tag.

Was nicht markiert wird, sind Orte an den man Nashörner gesehen hat. Jedes Jahr werden etliche Tiere von Wilderern getötet und der Kruger National Park tut alles um die übrig gebliebenen Tiere zu schützen. Es werden nicht mal die aktuellen Zahlen veröffentlicht und viele Nashörner werden rund um die Uhr von Rangern bewacht. Bitte postet eure Fotos deshalb auch nicht sofort auf Instagram oder Facebook, wenn ihr Nashörner seht. Es wurden schon etliche Accounts gehackt, um die Koordinaten aus den Bilddaten zu lesen, selbst wenn diese nicht aktiv angegeben wurden.

Wir fanden das Sightingsboard mehr frustrierend als hilfreich. Denn wo vielleicht morgens noch ein Löwe war, ist mittags vielleicht „nur“ noch ein Strauß oder eine Leopardenschildkröte :-). Es ist einfach ein Glückspiel. Wir haben trotzdem immer fleißig Magnete gesetzt.

Erkenntnis Nummer 7: Geteilte Freude ist doppelte Freude

Selbst wenn ihr noch so langsam fahrt, werdet ihr nicht immer alles sehen. Und nur weil vielleicht im Lonely Planet steht, dass am Wasserloch Renosterpan Nashörner zu sehen sind, muss das noch lange nicht stimmen. Wir hatten dort leider kein Glück – Andere hingegen schon.

Wenn Autos am Straßenrand stehen und ihr nicht gleich erkennen könnt was die Leute entdeckt haben – fragt einfach. Wir hätten sonst niemals die Löwen entdeckt, obwohl fünf Autos am Rand standen und alle in eine Richtung geschaut haben. Umgekehrt haben wir auch anderen erzählt, dass sie vielleicht nochmal ein paar Meter zurückfahren sollten, weil sie gerade etwas übersehen haben.

Erkenntnis Nummer 8: Jeder hat seine eigenen Big 5

Jaja, die Big 5… Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und Elefant. Überall wird man gefragt: Und schon die Big 5 gesehen?

Man erkennt ganz schnell wer nur noch auf der Suche nach einem Tier ist. Da wird dann nicht mehr bei Zebra, Gnu und Co angehalten, sondern einfach durchgerauscht. Wir haben uns tatsächlich auch über das zwanzigste Warzenschwein und das hundertste Zebra gefreut. Und Löwen, Elefanten und Büffel haben wir tatsächlich auch gesehen. Der doofe Leopard hat sich allerdings bis zum Schluss vor uns versteckt. Andere haben ganze Leopardenfamilien auf der Straße gesehen :-). Wir haben uns damit getröstet, dass laut neusten Zahlen nur noch 2000 Leoparden im Park leben und die Wahrscheinlichkeit, dass wir einen sehen doch sehr gering ist. Auch mit den Nashörnern hatten wir im Kruger National Park kein Glück. Dafür mit den Ugly 5: Warzenschwein, Hyäne, Marabu, Gnu und Geier.

Warum eigentlich Big 5? Für uns fehlt da schon mal eindeutig das Zebra und die Giraffen. Und was ist mit dem Flusspferd? Ich war von allen Tieren begeistert und werde nie meine Gänsehaut vergessen, als die ersten Giraffen ganz entspannt über die Straße gelaufen sind oder das erste Flusspferd aus dem Wasser aufgetaucht ist, nachdem man es vorher nur hat Prusten hören.

Erkenntnis Nummer 9: Tiere sind uns lieber als Touristen

Tatsächlich waren wir vom ersten Tag im Kruger National Park sehr verwöhnt. Der Norden ist nicht so stark besucht wie der Süden. Man sieht teilweise kilometerlang keine Autos und kann auch mal eine halbe Stunde neben einem Elefanten stehen, ohne dass ein Auto vorbeirast. Der Norden ist auch nicht so grün, was uns das Tiere gucken doch sehr erleichtert hat.

Deshalb war es für uns am zweiten Tag ein leichter Schock, als wir vom Phalaborwa Gate zum Malelane Gate im Süden gefahren sind. Ja, die Landschaft ist wirklich wunderschön und teilweise wie im Urwald. Aber es wird auch richtig voll. Wenn eine Elefantenmama aggressiv wird und versucht ihr Baby zu schützen, weil zehn Autos um sie herumrumstehen und keiner Platz machen möchte – das ist nicht so schön. Beobachten ja, aber stören und den Weg abschneiden geht gar nicht. Also immer Abstand halten und wenn  es zu voll wird auch mal weiter fahren um nicht noch mehr Chaos anzurichten. Es leben genug Tieren im Kruger National Park.

So, jetzt habe ich auch genug geredet – jetzt gibt es noch mehr Bilder :-).

Am zweiten Tag sind wir übrigens auch erst spätnachmittags aus dem Park raus. Und das obwohl wir noch nach Eswatini mussten. Ich sach ja – Safari im Kruger National Park macht süchtig.

Fernwehreiche Grüße,

eure Frau Reisehas

P.S. Dieser Artikel enthält Werbung und entstand mit freundlicher Unterstützung von Audible.