…dafür gibt es kein Patentrezept.

Als ich damals mit der Planung begann, wusste ich zumindest für mich, dass es nur New York City sein kann.

In dieser unfassbaren Stadt hatte ich schon mal ein paar Wochen verbracht. Und der Spruch: Entweder man liebt NYC, oder man hasst es – stimmt wirklich.

Ich kam damals aus der Subway Station und war direkt gefangen von dieser Stadt.

Dieses Gefühl wollte ich mit meinem (damals-noch-nicht)-Mann teilen. Ich konnte allerdings erstmal nur hoffen, dass es ihm genauso gehen würde, wie mir.

Am 01.10.2014 war es dann tatsächlich so weit. Nach monatelanger Planung standen wir am Flughafen.

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Zugegeben, wir waren sehr sehr aufgeregt. Und natürlich fiel es uns schwer, unsere Familie und Freunde zurückzulassen.

Aber hey, drei Monate sind ja auch keine Ewigkeit und wir wollten einfach unbedingt vor dem Alltag fliehen. Außerdem haben wir ’ne ordentliche Abschiedsparty geschmissen 😉

Bei der Boardkartenkontrolle am Gate gab es gleich die erste Überraschung. Wir erhielten jeder ein kleines Zettelchen, auf dem Stand „New Seat“.

Na toll, mal wieder nicht die gebuchten Plätze dachten wir uns und liefen erstmal weiter Richtung Economy Class.

Bis mein Mann rief: Halt! Da steht Business Class!

Etwas ungläubig machten wir uns auf den Weg zum Business Eingang. Dabei haben wir immer damit gerechnet, dass uns jemand aufhält.

Verstanden haben wir es glaube ich erst, als die uns zugeordnete Flugbegleiterin uns mit unseren Namen begrüßte.

Wie auf Wolken sind wir zu unseren Plätzen. Wer uns kennt – ja wir haben gekichert wie kleine Kinder. War ja schließlich wie Geburtstag, Ostern und Weihnachten zusammen.

Ich glaube, ich habe erstmal alle Knöpfe an meinem Sitz getestet. Die Vielflieger um uns herum haben nur mit den Köpfen geschüttelt, wir haben uns aber nicht stören lassen.

Stattdessen genossen wir Tischdecken, richtiges Besteck und Geschirr, 3-Gänge-Menüs und jede Menge Wein. Zufällig gab es den Lieblingswein von meinem Mann, den wir natürlich immer und immer wieder testen mussten – ohne irgendeine Zwei-Gläser-Regel.

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Ganz ehrlich, ich bin noch nie so entspannt geflogen.

Allerdings haben wir dann abends im Hotel mal geschaut, was uns dieser Flug gekostet hätte… Da wird mir heute noch schlecht. Ein Business-Class Flug hat so viel gekostet, wie ein Weltreiseticket (mit insgesamt 11 Flügen).

Dann doch lieber weiter Holzklasse fliegen und dafür öfter in den Urlaub…

Den Weg zu unserem Hotel Pennsylvania direkt gegenüber vom Madison Square Garden hatten wir uns Zuhause natürlich schon detailliert angeschaut, Preise verglichen, Zugnummern aufgeschrieben etc..

Diese exakte Vorbereitung haben wir übrigens mit zunehmender Reiseerfahrung abgelegt (siehe Perth).

Hat auch alles nichts genutzt, wir sind trotzdem in den falschen Zug eingestiegen. Typisch Touris halt.

Unser Hotel hatte leider eher Gefängnis- als Wohlfühlcharakter. Aber nicht nur deshalb waren wir die fünf Tage in NYC nur auf Achse.

Wir wollten so viel wie möglich sehen, spüren und erleben. Deshalb haben wir die Subway auch kaum benutzt und sind stattdessen nur gelaufen

Wo wir überall waren erzähle ich euch im nächsten Artikel. Hier schon mal ein kleines Bilderrätsel :-).

Fernwehreiche Grüße,

eure Frau Reisehas

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