Liebe Mitreisenden,

ja, in Monkey Mia kann man sich die Zeit gut vertreiben.

Was mich mit am Meisten beeindruckt hat?! – Der Sternenhimmel! Da es hier nachts komplett dunkel ist, konnte ich mal wieder seit langer Zeit die Milchstraße sehen.

Ich kann nicht sagen, dass mir das in Frankfurt schon mal passiert ist.

Leider bin ich mit meiner Kamera noch nicht in der Lage, den Sternenhimmel festzuhalten.  Immer wenn das passiert, halte ich mir eine imaginäre Kamera vor mein Gesicht und sage laut „Klick“. Man muss ja auch nicht immer alles fotografieren. Oft ist es viel schöner, die Momente ohne Linse vor dem Gesicht zu genießen.

Für einen super sichtbaren Sternenhimmel müsst ihr also einfach selbst mal nach Australien reisen ;-).

In die Shark Bay wollte ich schon seit ein paar Jahren. Damals habe ich einen Bericht über die Westküste Australiens gesehen. Gezeigt wurde unter anderem die „Blue Lagoon Perlenfarm“ in der Shark Bay. Eine kleine Hütte umgeben von türkisfarbenem Wasser. Der Besitzer zeigte seinen Arbeitsplatz und hüpfte zur Mittagspause ins Wasser. „Welcome to my office“ sagte er hierbei :-).

Und genau diese Perlenfarm wollte ich unbedingt sehen. Daher hatte ich die Monkey Mia Marine Life Cruise Tour mit der Aristocrat II gebucht. Diese versprach eine Perlenfarmtour und anschließend eventuell die Sichtung von Seekühen.

Aber wie das manchmal so ist mit den Vorstellungen im Urlaub… Kennt ihr vermutlich. An Bord des Katamarans erfuhren wir, dass die Perlenfarm vor zwei Monaten bei einem großen Unwetter überspült wurde. Dabei sind die Streben, die die Farm auf dem Wasser getragen haben umgeknickt. Das Ganze sieht derzeit so aus:

Frau Reisehas - Reiseblog gegen Fernweh - Australien - Westküste - Monkey Mia - Perlenfarm

Die Enttäuschung habe ich aber schnell überwunden. Schließlich bedeutete dies, dass wir längere Zeit damit verbringen konnten, nach Seekühen zu suchen.

Seekühe gehören auch zu den Tieren, die auf meiner Liste „Tiere, die ich immer schon mal in freier Wildbahn sehen wollte“ stehen.

Und tatsächlich – wir hatten Glück. Inmitten von riesigen Seegrasfeldern haben wir sie entdeckt.

Frau Reisehas - Reiseblog gegen Fernweh - Australien - Westküste - Monkey Mia - Dugong

Ein tolles Gefühl!

Zugegeben, man sieht nicht viel. Die Seekühe tauchen nur für ein bis zwei Atemzüge auf und sind dann schon wieder weg. Aber das reichte schon, dass mir der Atem stockte.

Zwischenzeitlich ließ sich auch die ein oder andere Schildkröte sehen. Wir haben auch wieder die Delfine gesehen ;-). Trotz Perlendrama ein absolut schöner Ausflug und auch das Ende unserer Zeit in Monkey Mia.

Frau Reisehas - Reiseblog gegen Fernweh - Australien - Westküste - Monkey Mia - Schildkröte

Früh morgens machten wir uns auf den Weg nach Carnarvon.

Ein kleiner Abstecher musste aber noch sein. 70 Kilometer von Monkey Mia entfernt liegt der Shell Beach. Der Name sagt schon alles – statt Sand Muscheln so weit das Auge reicht.

Der Salzgehalt des Wassers ist hier 2,5-fach höher als in Monkey Mia. Man hat also das Gefühl etwas auf dem Wasser zu schweben. Kleine „Nebenwirkung“ – man sieht danach aus, wie ein lebender Salzstreuer.

Aber hey, Salz aus der Shark Bay für die Daheimgebliebenen. Ein schönes Souvenir ;-).

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Jetzt wollen wir Carnavon aber nicht länger warten lassen.

Fernwehreiche Grüße,

eure Frau Reisehas

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